Missa Ave maris stella

für

Dauer:

  • 22'00''

Charakter:

  • ----

Tonumfang:

  • Kantor (c – E“)

Besonderes:

  • ----

Verwendung:

  • Liturgische Feier

  • Abendgottesdienst nach Marienvesper

Utensilien:

  • Begleitheft für Gemeinde (SERVICE CENTER)​

BESCHREIBUNG:

MISSA AVE MARIS STELLA“ ist eine musikalische Bereicherung für jede Gemeinde mit aktiver Kirchenmusik. Dieses Ordinarium garantiert für das gemeinsame Wirken aller Beteiligten während der Liturgiefeier (participatio actuosa).

Besonderheiten für den Kantor:

  • Tonumfang: C – E’’

  • Tempo im Sprechtempo

  • Wortrhythmus statt fixes Metrum

  • Lateinischer Text in „italienischer“ Aussprache

Besonderheiten für die Choralschola:

  • Nur Männerstimmen oder nur Frauenstimmen

  • Tempo im Sprechtempo

  • Wortrhythmus statt fixes Metrum

  • Lateinischer Text mit „italienischer“ Aussprache

Besonderheiten für den Gemeindegesang:

  • Kehrvers begleitet mit Orgel

  • Tempo im Metrum (Credo, Sanctus – Benedictus)

  • Tempo im Sprechtempo (Kyrie, Gloria, Agnus Dei)

  • Lateinischer Text mit „italienischer“ Aussprache

Besonderheiten für das Orgelspiel:

  • solistisches Spiel

  • Begleitung von Kantor, Choralschola und Gemeinde

  • unterschiedliches Tempo zwischen Orgel, Kantor und Choralschola zur selben Zeit

„AVE MARIS STELLA“ (GL 520) ist ein lateinischer Hymnus, der in der Vesper an Marienfesten gesungen wird. Er stammt vermutlich aus dem achten Jahrhundert.

Die „MISSA AVE MARIS STELLA“ ist in lateinischer Sprache geschrieben. Die Texte der festgelegten Messteile Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus – Benedictus und Agnus Dei vermengen sich mit der alten Melodie des Hymnus „Ave maris stella“. Man kann auch sagen: „ein Gesang aus dem Offizium (Stundengebet) dient hier als Basis für die Messliturgie (Ordinarium).

Das zentrale Thema dieser Messe ist Maria, Mutter der Kirche. Die ganze Komposition verwendet Tonfolgen, Motive und Melodieteile aus de Hymnus "Ave maris stella". Sie begleiten mit Kehrversen, Wechselgesängen und Orgelsoli, die mit vielen Klangfarben angereichert sind, durch die liturgische Feier.

Auszug aus der Festschrift, anlässlich der Uraufführeung der "MISSA AVE MARIS STELLA" zur Weihe der Marienorgel im Dom zu Gurk/Klagenfurt, 2016:

„Ave maris stella“ (GL 520) ist ein lateinischer Hymnus, der in der Vesper an Marienfesten gesungen wird. In der vorliegenden Messvertonung, geschrieben in lateinischer Sprache für Kantor, Choralschola, Gemeinde und Orgel, vermengen sich die Texte der festgelegten Messteile, mit der einprägsamen, vermutlich aus dem achten Jahrhundert stammenden, Melodie dieses Hymnus’. Ein Gesang aus dem Offizium (Tagzeitgebet) dient hier als Fundament für die Messliturgie (Ordinarium).

Maria, Mutter der Kirche, ist in dieser Messe das zentrale Thema. Erkennbar sind fortwährend Tonfolgen, Motive und Melodieteile aus dem Hymnus "Ave maris stella". Sie begleiten uns mit Kehrversen, Wechselgesängen und Orgelsoli, angereichert mit vielen Klangfarben, durch die Feier. Die neue Marienorgel im Dom zu Klagenfurt hat hier ihre Aufgabe als solistischen, begleitenden und Dialog führenden Part mehrfach zu erfüllen. Es obliegt ihr in der Tat, der versammelten Gemeinde zu entsprechen, nämlich deren Gedanken und Anliegen ein Gesicht zu verleihen, diese durch Musik erlebbar zu machen und schließlich zu erhöhen. Noch mehr, die Orgel erhält hier den Auftrag, das Unaussprechliche, das zwischen den Zeilen Stehende anzudeuten, gar freizulegen.

Johannes Kobald schreibt:

"Die des verwendeten Hymnus' entsprechende Machart ist es, die mich zu dem Experiment anregte, die Texte des Gloria, Credo, Benedictus und Agnus Dei in ein neues Gewand zu kleiden. 

Ich habe die bis dato erforschte Aufführungspraxis der geistlichen Musik des Mittelalters bewusst nicht in diese Komposition übernommen. Gleichwohl könnte man der Ansicht sein, ich bediente mich ihrer Formeln und kompositorischen Regeln, klingt da manches doch sehr nach gregorianischem Choral. Es ist mir an dieser Stelle daher ein wichtiges Anliegen, die vorliegende "Missa Ave maris stella" nicht misszudeuten als einen naiven Versuch, der hohen Kunst des gregorianischen Chorals nachzueifern. Vielmehr will ich als praktizierender „Gregorianiker“ die in jedem Wort innewohnende, schöpferische Kraft erkennen, welche allerdings, gezwungen durch dem uns üblich gewordenen „modernen Metrum“ versperrt, zumindest aber zugedeckt bleibt. Dem Wort zugeeigneten Sprachrhythmus habe ich in diesem Werk durch eigene, neue Motive und Melodien freigelegt, dann mit jenen des Hymnus' vermengt und schließlich der uns vertrauten, metrischen Musik bewusst gegenübergestellt. Zusammenfassend könnte ich sagen: den gesungenen Melodien, allein der Sprachmelodie folgend stelle ich den modernen metrischen Rhythums gegenüber."

Die feiernde Gemeinde steht im Zentrum dieser Komposition. Sie beteiligt sich an Kehrversen sowie Rufen und wird vertreten durch Kantor, Choralschola und Orgel. Entsprechend der heutigen Liturgiepraxis zeigt Kobald mit seiner Komposition die Wichtigkeit des Standortes der neuen Marienorgel im Altarraum auf.

"Die Missa "Ave maris stella" kann vorgetragen werden, kann angehört werden, aber ihren Anspruch, Gestalt anzunehmen und als kraftspendendes Elixier sich im aktiv Feiernden auszubreiten, vermag sie nur durch das gemeinsame gottesdienstliche Wirken aller Beteiligten in der Liturgiefeier (participatio actuosa)."

INHALT / TEXT:​

ORDINARIUM

Die Texte zu dieser Messe entsprechen dem röm. katholischen Ordinarium:

Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus – Benedictus und Agnus Dei.

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